Mit unser Hilfe findest Du schnell und einfach deine perfekte Matratze!

Im Kaltschaummatratzen Test findest Du die besten Matratzen
auf einem Blick.
Zum Test
Informiere dich hier vor dem Kauf zu allem was Du über eine Kaltschaummatratze wissen musst! Zum Ratgeber
Hier findest Du die besten Kaltschaummatratzen aus dem Matratzen Test 2017.
Testssieger
Luxusmatratze
Preistipp
 
Bett1 Bodyguard Kaltschaummatratze
Emma Matratze
Sleeping Wellness XXL
Badenia irisette Lotus KS
Ravensberger Orthopädische Matratze
Bodyguard Anti-Kartell MatratzeEmma MatratzeSleeping Wellness MatratzeBadenia Irisette Lotus KSRavensberger Orthopädische Matratze
Kundenbewertung
Auf Basis von Amazon
562 Bewertungen
108 Bewertungen
201 Bewertungen
376 Bewertungen
613 Bewertungen
Matratzenart

Kaltschaum

Kaltschaum

Kaltschaum

Kaltschaum

Kaltschaum

Liegegefühl

mittelfest

mittelfest

mittelfest

mittelfest (H3)

mittelfest (H3)

Allergiker-Eignung
Größen
  • 80×200
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
  • 80×200
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
  • 80×200
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
  • 80×200
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
Härtegrad
  • H3/H4
    Wendbare Matratze, eine Seite H3 die andere Seite H4
  • Keine Härtegrade
    Optimiert für 50-130kg Körpergewicht, mittelfest
  • H2,5
    Nur ein Härtegrad, mittelfest
  • H2
  • H3
  • H4
  • H2
  • H3
  • H4
Gewicht
Gewicht bei einer Größe von 80x200cm oder 90x200cm, falls kleine Größe nicht vorhanden

11 kg

19 kg

11 kg

15 kg

14 kg

Matratzenhöhe

20 cm

25 cm

25 cm

19 cm

19 cm

Raumgewicht
Je höher das Raumgewicht, desto haltbarer die Matratze

35 kg/m³

ca. 52 kg/m³

Obere Schicht 60kg/m³, untere Schichten 50kg/m³

25 kg/m³

50 kg/m³

45 kg/m³

Bezugsmaterial

100 % Polyester

Oberteil
99 % Polyester,
1 % Elastan,
Unterteil
89% Polyester,
11 % Polypropylen

64 % Polyester,
36 % Baumwolle

45% Tencel,
28% Polyamid,
25,5% Polyester,
1,5% Elastan

45% Tencel,
28% Polyamid,
25,5% Polyester,
1,5% Elastan

Pro & Contra
  • höchster Liegekomfort in allen Schlaflagen
  • top Preis-Leistung
  • Stiftung Warentest Testsieger 2015
  • anfänglicher Geruch
  • Luxusmatratze
  • höchste Körperanpassung
  • Testsieger Matratze in Holland und Frankreich
  • höherer Preis
  • gute Liegeeigenschaften
  • niedriger Preis
  • niedriges Raumgewicht
  • mittelmäßige Haltbarkeit
  • sehr gute Liegeeigenschaften
  • extrem guter Bezug
  • lange haltbar
  • weicher als angegeben
  • gute Preis-Leistung
  • guter Liegekomfort
  • gute Absorption von Feuchtigkeit (Schweiß)
  • anfänglicher Geruch
 Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot
Bodyguard Anti-Kartell Matratze
  • höchster Liegekomfort
  • günstig
  • lange haltbar
  • anfänglicher Geruch
Schlaraffia Viva Plus Aqua
  • gute Luftzirkulation
  • sehr Körperanpassung
  • für jeden Körperbau geeignet
  • Anfänglicher Geruch
Kaltschaummatze auf Amazon.de
  • sehr günstig
  • hoch und bequem
  • gute Bewertungen
  • mittelmäßige Haltbarkeit
Badenia irisiette Lotus Tonnentaschenfederkernmatratze
  • top Preis-Leistung
  • guter Liegekomfort
  • sehr guter Bezug
  • wird im Laufe der Zeit weicher
Ravensberger 7-Zonen Latexmatratze Öko-tex Latexco Medicott
  • hoher Liegekomfort
  • gute Belüftung
  • hohe Lebensdauer
  • anfänglicher Geruch
Hier findest Du die allerbesten Kaltschaummatratzen, die bei der Stiftung Warentest in den Jahren 2010 bis 2017 getestet worden sind:
Testssieger
Luxusmatratze
 
Bett1 Bodyguard
Badenia Trendline BT310
Badenia Lotus KS
Home24 Smood Matratze
Diamona Perfect Plus
Bodyguard Anti-Kartell MatratzeBadenia Trendline BT310Badenia Irisette Lotus KSSmood MatratzeDiamona Perfect Fit Plus
Stiftung Warentest Noten1,8 (GUT)
Online-Veröffentlichung 25.05.2015
2,1 (GUT)
Online-Veröffentlichung 21.10.2010
2,2 (GUT)
Online-Veröffentlichung 28.01.2010
2,3 (GUT)
Online-Veröffentlichung 24.08.2016
2,3 (GUT)
Online-Veröffentlichung 25.10.2012
Matratzenart

Kaltschaum

Kaltschaum

Kaltschaum

Vierlagiger Schaumstoffaufbau

2cm PUR Kaltschaum, 4cm Kaltschaum, 6cm PUR-Kaltschaum, 12cm Polyätherschaum

Kaltschaum

Liegegefühl

mittelfest

weich (H3)

mittelfest (H3)

mittelfest

weich (H3)

Allergiker-Eignung
Größen
  • 80×200
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
  • 80×200
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
  • 80×200
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
  • 80×200
  • 90×200
  • 100×200
  • 120×200
  • 140×200
  • 160×200
  • und mehr..
Härtegrad
  • H3/H4
    Wendbare Matratze, eine Seite H3 die andere Seite H4
  • H2
  • H3
  • H2
  • H3
  • H4
  • keine Härtegrade
    optimiert bis zu einem Körpergewicht von 100kg
  • H2
  • H3
Gewicht
Gewicht bei einer Größe von 80x200cm oder 90x200cm, falls kleine Größe nicht vorhanden

11 kg

13 kg

15 kg

21 kg

14 kg

Matratzenhöhe

20 cm

21 cm

19 cm

26 cm

22 cm

Raumgewicht
Je höher das Raumgewicht, desto haltbarer die Matratze

35 kg/m³

50 kg/m³

50 kg/m³

40 kg/m³

55 kg/m³

Bezugsmaterial

100 % Polyester

40% Baumwolle,
35% Polyamid,
25 Polyester

45% Tencel,
28% Polyamid,
25,5% Polyester,
1,5% Elastan

100 % Polyester

65% Polyester,
35% Viscose,
Füllung: 100% Polyester (eingestpeppt)

Pro & Contra
  • höchster Liegekomfort in allen Schlaflagen
  • top Preis-Leistung
  • Stiftung Warentest Testsieger 2015
  • anfänglicher Geruch
  • sehr guter Bezug
  • Umweltfreundlich
  • lange Haltbarkeit
  • weicher als angegeben
  • sehr gute Liegeeigenschaften
  • extrem guter Bezug
  • lange haltbar
  • anfänglicher Geruch
  • sehr gute Liegeeigenschaften für alle Körpertypen
  • lange Haltbar
  • hoher Preis
  • anfänglicher Geruch
  • sehr guter Bezug
  • guter Liegekomfort
  • gute Absorption von Feuchtigkeit (Schweiß)
  • weicher als deklariert
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Bodyguard Anti-Kartell Matratze
  • höchster Liegekomfort
  • TOP Preis-Leistung
  • lange haltbar
  • anfänglicher Geruch
Badenia Trendline BT 310
  • Bestnoten beim Bezug
  • Bestnoten bei der Haltbarkeit
  • Umweltfreundlich
  • weicher als angegeben/li>
Badenia irisiette Lotus Kaltschaummatratze
  • top Preis-Leistung
  • guter Liegekomfort
  • sehr guter Bezug
  • wird im Laufe der Zeit weicher
Smood Matratze
  • sehr günstig
  • hoch und bequem
  • gute Bewertungen
  • mittelmäßige Haltbarkeit
Diamona Perfect Fit Plus Kaltschaummatratze
  • guter Liegekomfort
  • sehr guter Bezug
  • hohe Lebensdauer
  • weicher als deklariert

Wie testet die Stiftung Warentest die Matratzen?


Die Stiftung Warentest nahm alle möglichen Formate und Preisklassen ab Discounter bis zum teuren Highend-Produkt unter die Lupe und stellte erneut – wie schon 2012 – fest, dass teure Matratzen keinesfalls die besten Matratzen sein müssen. Getestet wurde für zwei Schläfertypen und vier Körperformen. Das ist deshalb wichtig, weil schlanke Schläfer die geringsten Probleme mit einer Kaltschaummatratze haben. Wer jedoch an Schultern oder Becken tief einsinkt, kann mit einer schlechten Kaltschaummatratze unter Umständen nur schlecht schlafen. Die Körperformen der Stiftung Warentest für den Test sind:


  • kleine, leichte Frau
  • kleine, birnenförmige Frau
  • großer, schwerer Mann
  • schwerer, schrankförmiger Mann

Matratzentest Teilnehmer

Der unterschiedliche Körperbau wird nach Auffassung der Stiftung Warentest viel zu wenig von den Herstellern berücksichtigt, die lediglich nach Härtegraden differenzieren. Die Stiftung Warentest ging im Kaltschaummatratzen Test sehr differenziert vor und ließ die Testpersonen mit den unterschiedlichen Figuren auch noch in unterschiedlichen Lagen (Seiten- und Rückenlage) schlafen. Auf diese Weise ergaben sich bei den Liegeeigenschaften eigentlich acht unterschiedliche Test-Urteile, bei denen die Körperformen und Liegegewohnheiten der Testpersonen erheblichen Einfluss hatten.

Kaltschaummatratze Test 2017

Der große Kaltschaummatratzen Vergleich

Eine Kaltschaummatratze empfiehlt sich vor allem für Personen, die äußerst unruhig schlafen und sich während des Schlafs häufig drehen. Ausgelegt sind Kaltschaummatratzen auf ein Körpergewicht von 40 bis 120 Kilo. Wie hart der Kern einer Kaltschaummatratze ist, lässt sich anhand des sogenannten Härtegrades erkennen. Hier reicht die Bandbreite von H1, womit besonders weiche Matratzen bezeichnet werden, bis H5 – diese Matratzen gelten als sehr hart. Eine weitere wichtige Größe ist das Raumgewicht. Damit wird angegeben, viel Gewicht der Schaumstoff je Kubikmeter auf die Waage bringt. Dieser Wert sollte zwischen RG 40 und RG 60 liegen. Bei günstigen Modellen sind diese Werte allerdings nicht zu erwarten, diese besitzen in der Regel ein Raumgewicht von 30. Dieser Wert ist allerdings noch akzeptabel, sofern ansonsten die Qualität in Ordnung ist.

Vor- und Nachteile des Kaltschaums

Matratzen aus Kaltschaum haben eine hervorragende Punktelastizität. Diese gibt übrigens an, wie stark die Matratze nachgibt, wenn sie nur an einem Punkt eingedrückt wird. Weil sich in Kaltschaummatratzen in der Regel keine Hausstaubmilben einnisten, sind sie auch für Allergiker bestens verträglich. Einer der wenigen Nachteile, den Kaltschaummatratzen haben, besteht darin, dass sie kurz nach dem Kauf einen leichten Chemiegeruch abgeben.

Kaltschaum Vorteile

  • hohe Punktelastizität
  • geeignet für Allergiker
  • gut und günstig
  • lange haltbar
  • geeignet für verstellbare Lattenroste
  • leicht zu transportieren
  • große Auswahl

Kaltschaum Nachteile

  • nach der Produktion entsteht ein chemischer Geruch
  • die meisten günstigen Modelle sind nicht gut
  • bei falscher Anwendung könne Liegekuhlen entstehen
  • nicht umweltfreundlich

Aufgrund ihrer Vielseitigkeit eignen sich Kaltschaummatratzen fast für alle Schlaftypen (insofern der richtige Härtegrad und die richtige Matratzengröße gewählt wurden). Nur Schläfer, die viel schwitzen oder es gerne kühl im Bett haben, sollten sich möglicherweise für eine andere Matratzenart entscheiden.

Kaltschaummatratzen sind geeignet für:

  • unruhige Schläfer
  • Personen die schnell frieren
  • Allergiker
  • Schnäppchenjäger
  • verstellbare Latternroste (auch elektrisch)

Kaltschaum ist nicht geeignet für:

  • Personen die übermäßig viel schwitzen
  • Menschen die es im Bett lieber kühl haben

Eine Kaltschaummatratze – was ist das?

Bei einer Kaltschaummatratze handelt es sich um eine äußerst weit verbreitete Variation von Schaumstoffmatratzen. Diese erleben allerdings erst seit wenigen Jahren einen wahren Siegeszug in den Schlafzimmern.
Denn einst galten sie eher als unbequem. Dies hat sich insofern geändert, als mittlerweile zahlreiche neue Materialien zum Einsatz kommen. Hergestellt wird der Kaltschaum auf Basis von Erdöl, der bei der Herstellung aus großen Schaumblöcken geschnitten wird. Anders als beim Standard-Schaum ist es beim Kaltschaum nicht notwendig, dass er aufgeheizt werden muss, um aushärten zu können. Eine hochwertige Kaltschaummatratze zeichnet sich dadurch aus, dass sie punktelastisch ist und sich ergonomisch an den Körper anschmiegt. Diese Tatsache kommt vor allem der Wirbelsäule zu Gute.

Angeboten werden Kaltschaummatratzen in unterschiedlichen Qualitätsstufen. Das Gewicht hingegen richtet sich in erster Linie nach der Größe. Als Standard-Maße gelten Matratzen mit einer Größe von 90 mal 200 Zentimetern sowie von 140 mal 200 Zentimetern. Ganz gleich, für welchen Hersteller sich der Verbraucher entscheidet – wichtig ist, dass ein Matratzen Topper aus Polyester oder Baumwolle aufliegt.

Das sind die wichtigsten Kaufkriterien

Auf welche Kriterien muss man beim Kaltschaummatratzenkauf denn nun wirklich achten? Prüfen Sie ihre Favoriten nach den folgenden Anforderungen und stellen Sie sicher, dass die richtige Matratze für Ihre Bedürfnisse finden.

Die Matratzenhöhe

Wie groß eine Matratze ist, sagt noch lange nichts über deren Höhe aus. Denn selbst Matratzen für kleine Kinderbetten können eine vergleichsweise große Höhe haben. Bezüglich der Höhe wird allerdings zwischen der Höhe des Matratzenkerns und der gesamten Höhe unterschieden.

Damit der Besitzer den bestmöglichen Komfort beim Schlafen genießen kann, sollte die Matratze eine Höhe zwischen 20 und 24 Zentimetern haben. Günstigere Matratzen sind allerdings meist etwas niedriger und haben eine Höhe von lediglich 16 bis 17 Zentimetern. Das sollte allerdings kein Hinderungsgrund für den Kauf sein, sofern die Matratze ansonsten eine hohe Qualität besitzt. Denn unter der etwas niedrigeren Höhe muss nicht zwangsläufig die Qualität leiden.

Die Liegezonen

Um den bestmöglichen Komfort für einen gesunden Schlaf zu bieten, haben nahezu alle Hersteller Kaltschaummatratzen im Sortiment, die in sogenannte Liegezonen aufgeteilt sind. Üblicherweise werden diese Schlafsysteme mit sieben oder neun Liegezonen angeboten.

Die Zahl der Liegezonen sagt allerdings noch nichts über den tatsächlichen Liegekomfort aus. Dieser hängt nämlich auch davon ab, ob die verschiedenen Körperpartien auch wirklich auf den dafür vorgesehenen Liegezonen ruhen. Das wiederum bedeutet: In erster Linie müssen die Liegezonen so eingeteilt sein, dass sie optimal zum Körper passen. Das Gewicht oder die Körpergröße spielen dabei übrigens nur eine untergeordnete Rolle. Sehr viel wichtiger ist nämlich die Frage, wie die Liegezonen auf der Kaltschaummatratze angeordnet sind. Bei den meisten Modellen hat sich eine symmetrische Anordnung bewährt.

Der Liegekomfort

Eine gute Kaltschaummatratze zeichnet sich dadurch aus, dass der komplette Körper, also Kopf und Schulter ebenso wie die Wirbelsäule und der Lendenbereich, gestützt werden. Ein eventuelles Durchliegen soll also ebenso unmöglich sein wie das zu tiefe Einsinken. Wer sich unsicher ist, kann den persönlichen Liegekomfort problemlos durch einen eigenen Kaltschaummatratze Test ermitteln.

Zu den besonders wichtigen Merkmalen, die einen Hinweis auf den Liegekomfort geben, gehört die Punktelastizität. Die Matratze sollte also nur an dem Punkt nachgeben, an dem sie auch belastet wird. Dies ist übrigens auch ein wichtiges Anzeichen dafür, wie qualitativ hochwertig die Kaltschaummatratze ist.Unterstützt wird das angenehme Liegegefühl auf der Kaltschaummatratze ferner durch die richtige Auflagen, den sogenannten Matratzen Topper. Dieser hat den angenehmen Nebeneffekt, dass die Matratze zugleich vor unwillkommenen Verschmutzungen geschützt wird und damit ansehnlich und hygienisch bleibt.

Der Härtegrad

Viele Verbraucher sind sich nicht sicher, ob der Schlaf auf einer harten Matratze erholsamer ist als auf einer Matratze, in die sie tief einsinken. Auch die Angaben der Hersteller bezüglich des Härtegrades können hier nicht unbedingt eine Orientierungshilfe bieten.
Jedoch geben die Hersteller grundsätzlich den Härtegrad einer Matratze an. Die Skala reicht hier vom Härtegrad H1, der eine besonders weiche Matratze beschreibt, bis hin zum Härtegrad H5, der für sehr harte Modelle steht. Das Problem bei diesen Werten besteht darin, dass sie nicht genormt sind. Sie geben dem Verbraucher zwar einen groben Überblick, ein direkter Vergleich zwischen zwei Matratzen ist aber anhand der Härtegrad-Angaben nicht möglich. Wer den optimalen Härtegrad für seinen eigenen Bedarf ermitteln möchte, sollte die Matratzen also besser direkt ausprobieren. Beim passenden Härtegrad einer Kaltschaummatratze gilt übrigens folgende Faustregel: Eine Matratze mit dem Härtegrad H1 eignet sich bis zu einem maximalen Körpergewicht von 60 Kilo, wer bis zu 80 Kilo wiegt, ist mit einer Matratze mit dem Härtegrad H2 besser beraten, bei einem Gewicht zwischen 80 und 100 Kilo empfiehlt sich eine Matratze mit dem Härtegrad H3. Wie der Besitzer den Härtegrad seiner Matratze empfindet, kann bis zu einem gewissen Grad aber auch vom Lattenrost abhängen, je nachdem, ob es sich um ein stabiles oder um ein elastisches Modell handelt.

Das Raumgewicht

Das Raumgewicht gilt nicht nur bei einer Kaltschaummatratze als wichtiges Merkmal, um die Qualität beurteilen zu können. Mit diesem Wert geben die Hersteller an, welche Menge an Rohmasse sie in einem Kubikmeter Schaumstoff verarbeitet haben.
Dabei gilt: Das Raumgewicht ist umso höher, je schwerer der Schaumstoff ist. Bei einer Matratze mit einem hohen Raumgewicht werden damit zugleich die Formbeständigkeit sowie die Elastizität verstärkt. Als ideales Raumgewicht gelten Werte zwischen RG 40 und RG 60. Bei den günstigeren Kaltschaummatratzen liegt das Raumgewicht meist etwas niedriger und hat einen Wert von circa RG 30. Falls die anderen Qualitätsmerkmale hochwertig sind, ist dieser Wert allerdings noch akzeptabel.

Die Zertifikate

Zertifikate für Kaltschaummatratzen
Beim Kauf von Kaltschaummatratzen können verschiedene Zertifikate Aufschluss über die Umweltverträglichkeit der Matratzen geben. Hier sind die gängigsten und am meisten verwendeten Label oder Siegel.

Öko-Tex-Siegel

Der Öko-Tex Standard 100 ist eines der bekanntesten Zertifikate in Deutschland. Das Siegel erhalten überwiegend Textilien wie zum Beispiel Matratzenbezüge. Das Zertifikat erhalten nur Materialien, die auf über 100 verschiedene Schadstoffe getestet wurden. Darüber hinaus darf das Material keine optischen Aufheller oder andere Stoffe wie Schwermetalle oder Formaldehyd enthalten.

Der Öko-Tex 100 Standard umfasst vier Produktklassen:

    • Produktklasse I: Sie gilt für textile Produkte, die auch von Kleinindern und Babys verwendet werden können.
    • Produktklasse II: Diese Einstufung gilt für Waren, die hautnah verwendet werden.
    • Produktklasse III: Diese Produkte dürfen auch hautfern verwendet werden.
    • Produktklasse IV: Hierunter werden Ausstattungsmaterialen gefasst.

Eine Erweiterung des herkömmlichen Öko-Tex Standard 100 ist der Standard 1000. Diese Produkte müssen zusätzlich besondere ökologische und soziale Anforderungen erfüllen.
Der Öko-Tex Standard 100 plus kombiniert die Anforderungen aus Standard 100 und Standard 1000 und gilt als strengstes Prüfzertifikat dieser Reihe.

LGA Qualitätszertifikat

Das Kürzel LGA steht für Landesgewerbeanstalt Bayern. Das unabhängige Prüfinstitut hat seinen Sitz in Nürnberg und testet an insgesamt 19 Standorten. Die Organisationsstruktur sowie die Aufgaben ähneln häufig dem weit bekannteren TÜV. Seit 1955 testet die LGA auch Konsumgüter, u.a. für die Stiftung Warentest.
In der Praxis gibt es zwei Label „LGA tested“ und „LGA tested quality“. LGA tested bedeutet, dass ein Produkt auf bestimmte Eigenschaften hin geprüft wird. Meist bezieht sich das Siegel auf Schadstoffe und sagt aus, dass das getestete Produkte frei von diesen Schadstoffen ist und ohne Bedenken genutzt werden kann. Im Handel heißt es dann zum Bespiel „LGA schadstoffgeprüft“.
LGA tested quality bedeutet, dass das Produkt in vollem Umfang auch hinsichtlich seiner Qualität, seinen hygienischen Eigenschaften oder seiner Nutzerfreundlichkeit untersucht wurde.
Beide Siegel der LGA werden vom TÜV vergeben und sind offiziell als Prüfzeichen anerkannt.

eco Umweltinstitut

Die unabhängige Prüfinstitution sitzt in Köln. Im Fokus des Unternehmens stehen Verbrauchsgüter unterschiedlicher Art. Getestet wird u.a. der Schadstoffgehalt von Produkten. Neben Matratzen werden auch Bettwaren, Bettwäsche oder Bezugsstoffe für Matratzen getestet. Eine mit dem Siegel des eco Umweltinstituts ausgezeichnete Kaltschaummatratze enthält zum Beispiel keine Schwermetalle, Phtalate, Flammschutzmittel oder Biozide.
Das eco Institut kann neben eigenen Siegeln auch für den Blauen Engel sowie weiteren internationalen Kriterien prüfen.

Blauer Engel

Der Blaue Engel ist ein sehr bekanntes Ökosiegel, das für Verbrauchsgüter aller Art vergeben wird. Das Zertifikat belegt, dass das jeweilige Produkt besonders umweltfreundlich ist. Kaltschaummatratzen, die mit dem Blauen Engel zertifiziert sind, enthalten keine krebserzeugenden oder halogenorganischen Verbindungen. Die Matratzen sind außerdem schadstoffgeprüft und sind frei von flüchtigen organischen Verbindungen und Formaldehyd. Darüber hinaus enthalten die getesteten Matratzen nur einen unbedenklichen Anteil an gesundheitsgefährdenden Flammschutzmitteln sowie Mottenschutzmitteln.

Toxproof (TÜV Rheinland)

Das Toxproof-Siegel wird vom TÜV Rheinland für Produkte vergeben, die besonders wenige Schadstoffe enthalten. Die Mitarbeiter des TÜV prüfen zum Beispiel schon im Vorfeld, wie Kaltschaummatratzen hergestellt werden und identifizieren mögliche Schadstoffe schon frühzeitig. Darüber hinaus wird die gesamte Kette von der Herstellung bis zur Lagerung betrachtet, um mögliche Quellen für Schadstoffe zu entdecken. Kaltschaummatratzen mit dem Toxproof-Siegel sind allerdings eher selten.

Alternative zur Kaltschaummatratze

Neben der Kaltschaummatratze gibt es noch weitere Matratzentypen. Folgende Typen sind am weitesten verbreitet:

Federkernmatratze

Das Herzstück einer klassischen Federkernmatratze sind Stahlfedern, die sowohl über- als auch nebeneinander liegen können und vom Stoff der Matratze umgeben werden. Federkernmatratzen besitzen eher eine geringe Punktelastizität. Das bedeutet: Wird sie an nur einem Punkt eingedrückt, gibt die Matratze komplett nach. Äußerst beliebt sind Federkernmatratzen aber, weil sie äußerst langlebig sind.

Taschenfederkernmatratze

Etwas hochwertiger als eine klassische Federkernmatratze ist eine sogenannte Taschenfederkernmatratze. Bei diesem Typ werden die Federn einzeln in das Vlies eingenäht, weshalb eine Taschenfederkernmatratze eine bessere Punktelastizität aufweist.

Latexmatratze

Die Latexmatratze wird aus Natur- oder Syntheselatex hergestellt, in den meisten Fällen aber aus einer Mischform dieser beiden Latexarten. Die Punktelastizität sowie das Raumgewicht sind umso größer, je höher der Naturlatex-Anteil ist. Latexmatratzen gelten als äußerst elastisch, weshalb sie sich auch dem Körper sehr gut anpassen. Da Latexmatratzen von Natur aus eine leicht antibakterielle Wirkung haben, eignen sie sich auch sehr gut für Allergiker.

Gelschaummatratze

Eine Gelmatratze wird aus hochwertigem Gelschaum hergestellt. In der Vergangenheit fielen diese Matratzen allerdings durch ihr vergleichsweise hohes Gewicht auf, was sich dank neuer Materialien und Technologien mittlerweile erledigt hat. Vor allem Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, schätzen Gelmatratzen, weil sich diese optimal an die Körperform anpassen. Allerdings sind Gelmatratzen in der Anschaffung relativ teuer.

7-Zonen-Kaltschaummatratze

Kaltschaummatratzen sind in der Regel immer in verschiedene Liegezonen eingeteilt. Damit soll erreicht werden, dass alle Körperregionen beim Liegen perfekt gestützt werden. Im Handel gibt es Kaltschaummatratzen mit 3, 5, 7 oder sogar 9 Zonen.

Was ist mit „Zonen“ eigentlich gemeint?

Bei den Zonen einer Kaltschaummatratze handelt es sich um Liegeflächen, die eine unterschiedliche Härte aufweisen. Diese Liegezonen haben die Aufgabe, den Körper bestmöglich zu stützen. Das Ziel dabei ist, dass die Wirbelsäule beim Liegen möglichst gerade bleibt und dadurch die Muskulatur darum entspannen kann.

Es gibt grundsätzlich vier große Bereiche, die in besonderem Maße gestützt werden müssen:

  • Kopf- und Fußbereich: Diese Liegezonen haben in der Regel die gleiche Größe und die gleiche Härte.
  • Schulterbereich und Unterschenkel: Schultern und Unterschenkel sollen beim Liegen stärker einsinken, deshalb ist diese Zone meist weicher. Vor allem das Schultergelenk soll sich hier entlasten. Manche Hersteller sprechen deshalb auch von der „Schulterkomfortzone“.
  • Lendenwirbelbereich und Oberschenkel: Auf der Höhe der Hüfte und der Oberschenkel ist eine stärkere Stütze nötig. Deshalb ist diese Zone meist breiter und härter.
  • Becken und Gesäß: Der Po soll einsinken können, aber das Becken gleichzeitig gestützt werden. In der Regel wird für diese Zone deshalb meist mittelhartes Kaltschaummaterial eingesetzt.

Aufbau einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze

Die Bezeichnung „7-Zonen-Kaltschaummatratze“ ist eigentlich nur in Bezug auf die Anzahl der Zonen korrekt. In der Regel sind es jedoch nur vier Zonen, von welchem drei jeweils zwei Mal vorkommen. Diese Zonen werden auf der Hohe des Gesäßes „gespiegelt“. Die Hüftzone entspricht hinsichtlich ihrer Stauchhärte demnach der Zone für die Oberschenkel, die Schulterzone dem Wadenbereich und die Zone für die Füße dem Kopfbereich.  Die Symmetrie wird von den meisten Matratzenherstellern geschaffen, damit man die Matratze problemlos drehen und wenden kann, ohne dass sich die Zonen verschieben und sich dadurch die Liegeeigenschaften verändern.

Zone 1Kopf- und Nackenbereich
Zone 2Schulterbereich
Zone 3Hüfte
Zone 4Po und Becken
Zone 5 = Zone 2Oberschenkel
Zone 6 = Zone 3Unterschenkel
Zone 7 = Zone 1Füße

Nicht alle Hersteller verwenden jedoch eine symmetrische Einteilung der Liegezonen. Diamona setzt zum Beispiel auf asymmetrische 7-Zonen-Kaltschaummatratzen. Der Hersteller gibt an, dass diese Einteilung mehr der menschlichen Anatomie entspreche als symmetrisch angeordnete Zonen. Der Nachteil der Einteilung in einen Kopf- und Fußbereich besteht darin, dass die Matratze nicht gedreht werden kann, ohne dass sich die Zonen verschieben.

Wie werden die Zonen in einer Kaltschaummatratze erzeugt?

Die einzelnen Zonen werden durch spezielle Schnitte in den Schaumstoff sowie durch die Verklebung von unterschiedlich hartem Kaltschaum erzielt.

Je nachdem, welches Schaummaterial verwendet wird, fräsen die Hersteller entsprechende Kerben oder Hohlräume in den Matratzenkern. Je größer die Ausfräsungen sind und je tiefer die Einschnitte sind, desto weicher wird die Matratzen. Darüber hinaus spielt auch die Dichte (Raumgewicht, RG) des Schaumstoffmaterials eine Rolle für die Härte der Matratze. So werden in härteren Zonen meist auch dichtere Kaltschäume eingesetzt als in weicheren Zonen. Durch die Kombination unterschiedlicher harter Schichten können die einzelnen Zonen nochmals an die jeweiligen Körperregionen angepasst werden.

Folgende Schnitte werden meist bei Kaltschaummatratzen durchgeführt:

  • einfacher Schnitt: Dabei handelt es sich um simple Rillen, die quer über die Matratze verlaufen. Matratzen, die ausschließlich über einfache Schnitte verfügen, bieten meist nur eine minimale Belüftung sowie Stützfunktion.
  • Wellenschnitt: Dieser 3D-Schnitt ist einfach. Er verläuft ebenfalls in Querrichtung, hat jedoch unterschiedlich tiefe Einkerbungen. Sie sollen die Matratze besser belüften.
  • Dreh- oder Würfelschnitt: Bei dieser Technik wird die Matratze in Längs- und Querrichtung durch schnitte in kleine Würfel eingeteilt. Auf diese Wiese wird die Punktelastizität optimiert und die Kaltschaummatratze passt sich besser an den Körper an. Zugleich wir die Oberflächenspannung reduziert, wodurch die Matratze weicher wird.
  • Kugelschnitt oder 3D-Drehschnitt: Mit dieser Methode wird die Oberfläche der Kaltschaumschicht in Längs- und Querrichtung beschnitten. Gleichzeitig erfolgt der Schnitt in unterschiedlicher Tiefe. Nur Kaltschaum von hoher Qualität kann so bearbeitet werden. Das Ergebnis ist eine sehr gute Punktelastizität verbunden mit einer sehr hohen Belüftung

Keine Liegezonen für Kinder!

Auf Rückfragen von Nutzern, welche Kaltschaummatratze für Kinder verwendet werden sollte, liefert die Stiftung Warentest mit Hans-Peter Brix zusammengefasst eine einfache Antwort: Für ein Kind zwischen zwei und fünf Jahren sollte eine spezielle Kindermatratze ohne Liegezonen verwendet werden. Für ein fünfjähriges Kind empfiehlt Brix eine „nicht zu harte und nicht zu weiche“ Kaltschaum- oder Latexmatratze ohne Zonen.

Fazit zum Sinn von 7-Zonen-Kaltschaummatratzen

Jeder Mensch ist unterschiedlich gebaut. Zudem liegen wir beim Schlafen selten nur konstant in einer Position, sondern wechseln die Schlafhaltung während der Nacht. Diese Tatsache bedeutet in der Praxis, dass die Zoneneinteilung von Matratzen für den Massenmarkt immer nur einen Kompromiss darstellt. Du solltest Deine gewünschte Matratze deshalb immer vor dem Kauf testen. Nur so kannst Du herausfinden, ob die 7 Zonen optimal zu Deinem Körperbau passen.

Kaltschaummatratze 140×200

Matratzen in dieser Größe werden überwiegend von Singles oder Jugendlichen gekauft. Grundsätzlich gilt, dass der Schlaf umso erholsamer wird, je mehr Platz beim Schlafen zur Verfügung steht. Für Paare sind Kaltschaummatratzen in 140×200 cm demnach als Dauerlösung eher ungeeignet.

Ideal ist diese Matratzengröße jedoch für:

  • Kinder
  • Jugendliche
  • Erwachsene Singles

Im Fachhandel wird die Matratzengröße 140×200 cm auch als „Double Size“ bezeichnet. Das komplette Bett in diesem Matratzenformat heißt auch „Französisches Bett“. Der Begriff rührt daher, dass sich Paare in Frankreich meist nur eine Matratze kaufen. Selbst größere Matratzen in 160×200 cm sind bei unseren französischen Nachbarn häufiger. Hierzulande ist dieses Format eher selten. Stattdessen greifen Paare in Deutschland lieber auf Einzelmatratzen mit dem klassischen „Graben“ dazwischen zurück.

Weitere Matratzengrößen wären noch Single Size in 90x200cm, Queen Size in 160x200cm oder King Size in 180×200 cm.

Fragen zur Kaltschaummatratze

Kaltschaum- oder eine Taschenfederkernmatratze?

Für beide Matratzentypen gilt der Grundsatz, dass günstigere Modelle nicht zwangsläufig schlechter sein müssen. Denn auch diese können Wirbelsäule und Rücken so gut schonen wie teure Modelle. Weil sich weder Roll- noch Luftmatratzen dauerhaft als Schlafplatz eignen und Latexmatratzen online nicht unbedingt einfach zu bekommen sind, stehen viele Verbraucher vor der Wahl, ob sie sich für eine Federkern- oder eine Kaltschaummatratze entscheiden sollen.

Welcher Typ im individuellen Fall die bessere Alternative ist, hängt erheblich von den persönlichen Schlafgewohnheiten ab. Wer nicht zu tief in die Matratze einsinken möchte und bevorzugt auf Bauch oder Rücken schläft, sollte sich besser für eine Federkernmatratze entscheiden. Auch für Personen mit einem höheren Körpergewicht oder die nachts stark schwitzen, ist dieser Matratzentyp die bessere Wahl.

Die Kaltschaummatratze dagegen empfiehlt sich für Menschen, deren Körpergewicht zwischen 40 und 120 Kilo liegt, die häufig ihre Schlafposition wechseln oder die allgemein unruhig schlafen. Viele Betroffene wollen nicht zu tief in die Matratze einsinken und bevorzugen einen mittelweichen bis mittelfesten Härtegrad.

Wie lange hält eine Kaltschaummatratze?

Ganz gleich, von welchem Hersteller sie stammt, eine Kaltschaummatratze hat eine Lebensdauer von maximal zehn Jahren. Nach diesem Zeitraum sollten die Betten also spätestens ausgetauscht werden. Wer häufig schwitzt oder unter einer Hausmilbenallergie leidet, sollte seine Kaltschaummatratze hingegen schon nach fünf bis sieben Jahren austauschen. Die maximale Lebensdauer erreicht eine Kaltschaummatratze außerdem nur, wenn sie optimal gepflegt wird.

Kann eine günstige Matratze bequem sein?

Weil sowohl die Hersteller als auch die Verkäufer den Kunden stets vermitteln, dass es sich beim Kauf einer Matratze um eine vergleichsweise teure Anschaffung handelt, fragen sich viele Verbraucher nicht ganz zu Unrecht, ob günstige Kaltschaummatratzen tatsächlich bequem sein können. Trotzdem entscheiden sich immer mehr Personen für eine moderne 7-Zonen Kaltschaummatratze statt für eine klassische Federkernmatratze. Deshalb haben neben zahlreichen Matratzen Outlets auch zahlreiche Hersteller wie Dunlopillo, Schlaraffia, Matratzen Concord oder Irisette entsprechende Modelle im Sortiment. Für umweltbewusste Verbraucher gibt es mittlerweile sogar Öko-Modelle von Allnatura.

Egal, für welches Modell sich die Verbraucher entscheiden, wichtig ist, dass sie ein besonderes Augenmerk auf die Qualität ihrer neuen Matratze legen. Nur dann ist nämlich ein guter und erholsamer Schlaf gewährleistet und Rückenschmerzen können vermieden werden. Denn wie das Robert-Koch-Institut im Rahmen einer Studie herausgefunden hat, leiden in Deutschland etwa 25 Prozent der Bevölkerung an Schlafstörungen. Weitere elf Prozent der Menschen klagen darüber, dass sie den Schlaf mit schöner Regelmäßigkeit nur als wenig erholsam empfinden. Zwar sind die Ursachen für dieses Problem von Fall zu Fall verschieden und können äußerst vielfältig sein, jedoch lässt sich das Durchschlafen mit einem optimalen Schlafkomfort fördern.

Doch dann stellt sich die Frage, welche Kaltschaummatratze den optimalen Schlafkomfort gewährleistet. Einen Anhaltspunkt über wichtige Kriterien zum Kauf bietet folgender Vergleich und die Kaufberatung.

Wie wird die Kaltschaummatratze optimal gepflegt?

Die verschiedenen Matratzenhersteller geben Pflegehinweise, wie die Matratzen optimal behandelt werden sollten. Verbraucher, die sich an diese Empfehlungen halten, sichern sich eine neuwertige Matratze für lange Zeit. Bei diversen Tests finden sie aber noch weitere, zusätzliche Profitricks, wie Sie die Lebensdauer Ihrer Matratze erheblich verlängern:

Pflegetipps:

    • Die Matratze sollte einmal pro Woche gelüftet werden. Es reicht dabei völlig aus, die Matratze aufrecht hinzustellen, damit die aufgenommene Feuchtigkeit wieder abgegeben werden kann.
    • Weil sich auf der Matratze auch Staub ablagert, sollte die Matratze gründlich abgesaugt werden, wenn die Bettwäsche gewechselt wird.
    • Die meisten Matratzenbezüge sind bei einer Temperatur von 60 Grad waschbar. Der Bezug sollte also regelmäßig abgenommen und gewaschen werde. Getrocknet werden sollte der Bezug übrigens an der Luft und nicht im Wäschetrockner.
  • Matratze drehen und wenden.
    • Drehen: Fast alle Matratzen sind in der Mitte, von der Struktur her, gespiegelt. Nach mehreren Wochen sollte die Matratze einfach um 180° gedreht werden. Man wechselt damit quasi das Kopfende mit dem Fußende.
    • Wenden: Manche Kaltschaummatratzen haben 2 Seiten die exakt gleich sind. Diese Matratzen sollten nach mehreren Wochen gewendet werden, um die Matratze möglichst gleichmäßig abzunutzen.

Wie viel Zonen braucht ein Mensch?

Laut Stiftung Warentest sind die Matratzen mit sieben oder mehr Zonen nicht zwangsläufig besser oder gar bequemer. Weder spürbar noch messbar lautet hier das Urteil. Doch was hat es eigentlich mit diesen Zonen auf sich?

Sieben Zonen bedeutet: 2 x 3 Zonen am oberen und unteren Ende der Matratze, die gleich beschaffen sind (also Kopf- beziehungsweise Fußteil), und eine in der Mitte. Das ergibt also sieben Zonen. Die Zone in der Mitte muss das größte Gewicht aushalten (Lendenbereich) und ist somit am stärksten belastet. Diese Zone kann auch nicht gewechselt werden.  Somit sind mehr Zonen nicht unbedingt mehr wert. Ob eine Matratze geeignet ist und die richtigen Bereiche optimal stützt, erfährt man am besten durch Probeliegen, möglichst unterstützt durch fachkundige Berater, die überprüfen, ob an den richtigen Stellen gestützt wird.

Ist der Härtegrad der Matratze ein Anhaltspunkt?

Leider sind die sogenannten „Härtegrade“, von H1 für besonders weich bis H3 für sehr hart auch keine einheitliche Größe, die objektiv gemessen werden kann. Daher kann jeder Hersteller diese Härtegrade beliebig verteilen, und der Kunde weiß wieder nicht, woran er ist. Stiftung Warentest hat daher die Härtegrade als einheitliche Größe per messbarer Parameter im Labor erstellt und somit eine Vergleichsmöglichkeit geschaffen. Bei Stiftung Warentest heißen die verschiedenen Härtegrade „sehr weiche Matratzen“, „weiche Matratzen“, „mittelharte Matratzen“ und „harte Matratzen“.

Lattenrost für die Kaltschaummatratze

Laut Angaben von Herstellern und Händlern machen die Matratze etwa 60 %, der Lattenrost etwa 40 % des Schlafkomforts aus. Bei Kaltschaummatratzen ist dabei vor allem auf den verstellbaren Lendenwirbelbereich zu achten.
Die Abstände zwischen den einzelnen Leisten sollten nicht mehr als 3 cm betragen, da sie sonst nicht richtig stützen können oder sich der Schaum in die Abstände drücken und verklemmen kann. Auch sollten es nicht weniger als 28 Leisten auf 2 m Länge sein. Lattenroste, die über die gesamte Länge verstellbar sind, bieten natürlich noch weiteren Komfort. Hier kann durch ein verstellbares Kopfteil das Bett zum Lesesessel umfunktioniert werden oder ein verstellbares Fußteil helfen, müde gelaufene Füße wieder zu entspannen. Auf jeden Fall kann hier mehr ausprobiert werden, welche Einstellung am bequemsten ist und wie die gute Matratze am besten zur Geltung kommt. Händler empfehlen immer, Matratze und Lattenrost als Gesamtpaket und aufeinander abgestimmt zu kaufen.

Die besten Kaltschaummatratzen \ Hersteller und Größen im Matratzen Test

  • Alternative Matratzen Test Seite
  • Kaltschaummatratzen Test Testsieger 2017
  • Öko Matratzen Testsieger 2017
  • Stiftung Warentest Kaltschaummatratzen

Badenia Matratzen

Die Firma Badenia steht seit 25 Jahren für Qualität und Vertrauen in Sachen gesundes Schlafen. Als Mitglied im Deutschen Händlerbund sehen sie sich in größter Verantwortung für Schlafgesundheit und Schlafkomfort. Dies spiegelt sich nicht nur in der ausgesprochenen Produktvielfalt wider, sondern auch in den Ökotex-100 Standard geprüften Matratzenkernen und Matratzenbezügen. Bei Badenia finden Sie nicht nur eine hochwertige Kaltschaummatratze, sondern auch preislich hochattraktive und platzsparende Rollmatratzen sowie besondere Bezüge und Stützsysteme, wie zum Beispiel Visco Kopfkissen und Bandscheibenwürfel.[/lgc_column]